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Zitat des Monats

In Benns Bann

Asternfarbene Tage –
ich fürchte ihren Bann,
Melancholia hält die Waage
eine schwälende Stunde an.

Noch einmal scheint Sommer auf Erden,
täuscht heller Gesang das Ohr.
Was brütet das alte Werden
unter den sterbenden Flügeln vor?

Noch einmal das Ersehnte,
Benns Rausch, seiner Worte Du -,
der Sommer stand und lehnte
und sah den Schwalben zu.

Ich mag es nicht, dieses Lehnen,
dann sollte es lieber schnei’n.
Mag mich nicht länger sehnen
und nach dem Sommer schrei’n.

Ich fürchte dies Vermuten
wo längst Gewissheit wacht.
Wenn die Schwalben streifen die Fluten,
träum ich von der Weihnachtsnacht.


Und ich träum von dir, Anemone,
wenn die Erde kalt ist und Nichts,
träum vom Murmeln deine Krone,
vom Glauben, vom Frühlingslicht.

(Dagmar Scherf. Noch nicht veröffentlicht)

Nachrichten aus der Schreibwerkstatt:

Ich arbeite zur Zeit mit großem Vergnügen an der Erstellung eines persönlichen Glücks-Alphabet von A(bendrot) bis Z(aunprinzessin). Obertitel "Wonnen und Wunder".

Das Anfang 2017 fertiggestellte Theaterstück zur 1250jährigen Geschichte meines Wohnorts Seulberg, "Sell und Will und Wunderdich" wartet immer noch auf eine Aufführung.